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"Es reicht. Es ist genug.
Ich hab das nicht nötig. Niemand hat so etwas nötig.  
Ich wird es in meiner Vergangenheit parken und mich nicht länger davon runterziehen lassen. Manche Dinge werden sich nie ändern. Und wir müssen lernen, mit ihnen zu leben.
Und das werde ich jetzt tun."

Das habe ich vor ca. einer Woche geschrieben.
Aber was, wenn ich es doch nötig habe?
Irgendwie glaube ich daran, dass alles einen Sinn hat. Dass alles miteinander verknüpft ist, und man genau da landet wo man landen soll. Dass am Ende alles gut wird.
Und irgendwie glaube ich auch, dass diese Denkweise kompletter Schwachsinn ist.
Keine Ahnung.
Aber hat es nicht einen Grund, wenn man einfach nicht über jemanden hinwegkommt? Einfach nicht aufhören kann, an ihn zu denken, sich jede Nachricht tausend mal durchliest, bei dem Klang seiner Stimme zusammenzuckt, sich bei jeder Umarmung zusammenreißen muss, weil man nicht mehr loslassen will und für immer in seinen perfekten Armen versinken will?
Okay ich höre jetzt auf, das geht zu weit.
Aber es muss doch einen Grund haben.
Oder?

Ich folge so einer Fakten-Seite bei #insta.
Hab da gestern ein Bild gesehen..
"Psychological fact: Being unable to get someone off your mind indicates that you are on that person's mind as well."
Ich weiß, dass das Schwachsinn ist.
Aber.. Seit ich letztens wieder mit ihn geredet habe, kann ich mir nicht mehr länger einreden, dass ich nichts für ihn empfinde.
Ich bin so verkorkst.

2.9.14 11:37, kommentieren

Oh mein Gott.. ich glaube um aufzuschreiben, was ich in der letzten Woche alles gefressen habe (man kann es echt nicht mehr 'gegessen' nennen), würde ich Jahre brauchen.
Was ist bitte mit mir los?!
Jedenfalls ist damit jetzt Schluss.
Challenge accepted :'D
Die nächsten 4 Wochen werde ich clean essen.
Was ne Scheiße. Aber so geht es echt nicht mehr weiter und wenn ich nicht schleunigst die Notbremse ziehe, werde ich auseinandergehen wie eine Dampfnudel.
Bis jetzt fällt es mir eigentlich leicht. Okay.. ich hab auch heute erst angefangen :'D
Aber egal.. ich werde das durchziehen und Punkt.
Mein (unerreichbares) Traumgewicht sind 58kg.
Momentan wiege ich bei einer Größe von 1,76m 67kg.
Vor einem halben Jahr waren es noch 63.. das kann ja wohl nicht sein.
Mein vorläufiges Ziel sind 62kg. Damit wäre ich auch schon voll und ganz zufrieden.
Diese ersten 4 Wochen sind schon mal ein Anfang..
Ich werde danach zwar auf keinen Fall 'clean' weiteressen, weil ich das einfach nur übertrieben finde, aber ich werde auf meine Ernährung achten und mich nicht mehr mitten in der Nacht in die Küche schleichen und mir fast den kompletten Süßigkeitenvorrat reinziehen.

25.8.14 14:45, kommentieren

Mein Name auf diesem Blog ist 'burattino'. Das ist italienisch und heißt 'Marionette'.
Es ist bescheuert, ich weiß.
Aber es ist doch so.
Man wird gesteuert von seinen Gefühlen, seinem Gewissen und irgendwelchen Trieben. Man will es jedem recht machen und niemanden verletzen. Man ist nett und freundlich, weil es von einem erwartet wird und dabei ist es scheißegal, was man wirklich denkt. Oder fühlt.

Gott, ich bin es leid der Kummerkasten von jedem zu sein.
Bitte nicht falsch verstehen . Ich fühle mich geehrt, wenn jemand mit mir über seine Probleme redet und mir vertraut.
Aber irgendwann reicht es. Ich bin es satt von jedem vollgejammert zu werden und mich frägt nie jemand wie es mir geht. Es geht mir einfach nur auf den Sack. Wahrscheinlich einfach nur, weil ich heute extrem scheiße gelaunt bin - und das ohne Grund -, aber es geht mir auf meinen nicht vorhandenen Sack.

22.8.14 20:00, kommentieren

Außerdem wiege ich wenn ich so weiter fresse bald 80kg.

Das ist eine realistische Zahl wenn man sich meinen momentanen übermäßigen Konsum komplett ungesunder Lebensmittel mal anschaut.

Allein heute hatte ich zwei!! Tafeln Schokolade, Maultaschen mit Sahnesauce, Falaffel mit Ketchup und ein paar Brioche mit Nutella.
Achso, und ein paar Oreos mit doppelt Creme.
Und 'nen halben Liter Kakao. Verdammte Scheiße ich trinke nicht mal gerne Kakao.

Gestern und vorgestern hab ich auch gut reingehauen. 

Seit er hier war.
Nein, das ist keine Ausrede. Aber seitdem bin ich komplett verwirrt.
Und ich habe nicht mal ein schlechtes Gewissen, dass ich so viel Scheiße - man muss es schon so nennen - fresse.

Es reicht. Ab morgen esse ich wieder wie ein Mensch und nicht wie ein keine Ahnung was.
Wird vielleicht etwas schwer bei dem Fressvorrat, den ich mir gestern zugelegt habe - 7 Tafeln Schokolade und ein paar Packungen Oreos.
Naja hab ja mittlerweile nur noch 5 Tafeln und eine Packung Oreos weniger.

Meine Güte hör einfach auf zu fressen du fettes Stück Scheiße. 

22.8.14 19:49, kommentieren

Was ist denn los mir mir verdammte scheiße?!

Ich... ich hab keine Ahnung was ich fühle.
Bzw. was ich für wen empfinde. 
Er ist mein bester Freund. Und das weiß ich. Und ich liebe ihn über alles. Das weiß ich auch. Und ich habe immer gedacht freundschaftlich.
Warum bin ich eifersüchtig, warum will ich ständig in seiner Nähe sein, warum bin ich ultra aufgeregt, wenn wir uns treffen, warum habe ich mir letztens unseren kompletten Chatverlauf durchgelesen, was mich eine halbe Ewigkeit gekostet hat?

Ich bin so dumm. Dumm. Dumm. Dumm.

Ich kenn niemanden, der so emotional verkorkst ist wie ich. 
#opfer 

 

22.8.14 19:39, kommentieren

#jetzt

Wie kann man so viel Schwachsinn fühlen?!
Wie kann man so verwirrt sein? So richtungslos?
Wie kann man sich so sehr in etwas reinsteigern, das schon längst nicht mehr existiert?
Wie dumm kann man eigentlich sein?
Wie verloren
Wie verschlossen
Wie zerbrechlich
Wie emotional instabil
Wie bescheuert.

Es gibt so liebenswerte Menschen auf dieser Welt.
Menschen, die dich lieben, wie du bist, die nichts an dir verändern würden, die jeden einzelnen Fehler lieben.
Menschen, die dich lieben und alles für dich tun würden.
Warum stößt man solche Menschen weg?!
Warum?
Warum fühlt man sich so sehr von Arschlöchern angezogen, die alles dafür tun würden, um dich auszuziehen?


Warum ist es nie genug?
Warum sucht man immer nach mehr?
Warum kann man nicht einfach mal dankbar sein?
Warum streben wir ständig danach, besser als jeder andere zu sein, anstatt einfach nur glücklich.

Warum. 

Ich will das nicht mehr.
Ich weiß nicht mehr, was ich machen soll. Und ich weiß nicht warum.
Ich weiß gar nichts. Einfach nur nichts. Ich fühle mich so leer. Grundlos.

Und es reicht jetzt.
Es ist genug.
Ich habe ein wundervolles Leben, das ich wieder schätzen lernen will.
Ich kann so dankbar sein für mein Leben. 
Ich habe viele 'Freunde'. Oder sollen wir es freundschaftliche Bekanntschaften nennen? Leute, die man wirklich lieb hat und mit denen man gerne etwas unternimmt.
Aber darüber hinaus habe ich das unglaubliche Glück, richtige Freunde zu haben. Leute, die immer für einen da sind. Leute, die einen zwar nicht immer verstehen, aber trotzdem versuchen, dein Handeln nachzuvollziehen und dich nie im Leben verurteilen würden. Leute, die ich mitten in der Nacht anrufen kann, weil mir irgendetwas auf dem Herzen liegt. Leute, mit denen selbst die grausamsten Tage erträglich werden. Leute, die ich einfach über alles liebe - komme was wolle. ♥

Es reicht. Es ist genug.
Ich hab das nicht nötig. Niemand hat so etwas nötig.  
Ich wird es in meiner Vergangenheit parken und mich nicht länger davon runterziehen lassen. Manche Dinge werden sich nie ändern. Und wir müssen lernen, mit ihnen zu leben.
Und das werde ich jetzt tun.

 

22.8.14 15:45, kommentieren

"Der Tod ist der endgültige Verlust der für ein Lebewesen typischen und wesentlichen Lebensfunktionen. Der Übergang vom Leben zum Tod wird Sterben genannt, medizinisch Exitus (lat. exitus „Ende“, „Tod“, eigentlich „Ausgang" )

Das ist die Definition. Das sind die nüchternen Fakten.

In dieser beschissenen Definition steht allerdings nichts von der Lücke, die ein Mensch in den Herzen anderer Menschen zurücklässt, wenn er stirbt. Diese riesige Lücke, die sich einfach nicht schließen lassen will. Diese Leere, diese Trauer, dieser Schmerz. Diese Tränen, die einem in die Augen schießen, wenn man merkt, dass es wirklich wahr ist. Dass ein Mensch, den man liebt, nie wieder hier sein wird. Nie wieder.

Ich glaube es ist die Endgültigkeit, an der man zerbricht. Diese komplett hoffnungslose Situation. Die Tatsache, dass man nichts dagegen machen kann.
Und dass es nie wieder so sein wird, wie es einmal war.  

23.6.14 19:17, kommentieren